Plasma TV´s
Nützliche Informationen zu Plasma-TVs
1. Hohe Farbsättigung
Plasma-Displays können bauartbedingt einen besonders großen Farbraum darstellen, der bei modernen Geräten von den Herstellern mit mindestens 16,7 Millionen Farben angegeben wird. Bei Bildschirmen der achten Generation (z.B. Panasonic Viera) liegt diese Zahl sogar bei 8,6 Milliarden Farbtönen. Die Anzahl der darstellbaren Grautönen ist inzwischen bei vielen Geräten vom früheren Standard (256 Stufen) auf 1024 gestiegen.
2. Leuchtende Bilder, hoher Kontrast
Plasma-Bildschirme bieten eine hohe Leuchtkraft, die je nach Entwicklungsgeneration und Bildschirmgröße des Gerätes von 800 bis 1200 cd/m² reicht. Gleichzeitig bieten sie eine besonders gute Schwarzsättigung, denn die Lichtstärke der Entladung einer Plasmazelle kann nicht gedimmt werden: Entweder sie leuchtet oder sie bleibt dunkel (schwarz). Das ermöglicht in vielen Fällen einen besonders realistischen Bildeindruck: Die geheimnisvoll im Dunkeln liegende Treppe zum Beispiel wird tatsächlich als „schwarzes Loch“ wahrgenommen und erscheint nicht im schmuddeligen Grau. Der optische Eindruck eines hohen Kontrastes wird dabei durch die Meßwerte bestätigt, denn hier kann die Plasma-Technologie eine ihrer besonderen Stärken im Vergleich zu anderen Flachbildschirmen ausspielen: Plasma-Displays bieten heute Kontrastverhältnisse von 1:1200 bis 1:3000 je nach Qualität und Entwicklungsgeneration. In Verbildung mit der hohen Helligkeit und den relativ geringen Überstrahlungen auf benachbarte Pixel entstehen so besonders scharfe und detailreiche Bilder
3. Kurze Reaktionszeit
Die Reaktionszeit der Pixelzellen, die in Plasma-Bilschirmen für UE-Bereich eingesetzt werden, beträgt heute durchgehend ca. 8ms. Dabei unterscheiden sich die physikalischen Vorgänge, durch die der Zustand der Pixel von dunkel zu hell und wieder zurück wechselt, wesentlich von denen bei LCDs: Das Licht, das eine Plasma-Zelle aussendet, wird durch eine kleine, explosionsartige Gasentladung erzeugt. Deshalb kennt die Zelle nur den Zustand hell oder dunkel, aber keine Zwischenstufen. Diese entstehen vielmehr durch eine - je nach benötigtem Tonwert - höhere oder geringere Anzahl von Entladungen gleicher Intensität innerhalb einer bestimmten Zeiteinheit. Diese „Lichtblitze“ in unterschiedlicher Frequenz nimmt das Auge des Betrachters als Durchschnittswert wahr - hohe Frequenzen erscheinen heller, niedrige dunkler. Ein Nachteil dieser „PCM“ (Pulse Code Modulation) genannten Schaltungstechnik besteht darin, dass sie an sehr dunklen Bildstellen bei der Darstellung feiner Details an ihre Grenzen stößt.
4. Großer Betrachtungswinkel
Die Lichtquellen für die Grundfarben RGB liegen bei Plasma-Bildschirmen im kurzen Abstand unmittelbar hinter der Oberfläche. Das Licht muss keine Polarisations- bzw. Farbfilter oder Kristallschichten durchlaufen, die die Helligkeit regulieren. Deshalb können die Bilder auf Plasma-Bildschirmen ohne Veränderungen der Farbqualität und ohne Kontrast- oder Schärfeverluste aus einen sehr großen Betrachtungswinkel von etwa 160 Grad angeschaut werden - und zwar sowohl vertikal als auch horizontal. Das ist besonders bei einer größeren Zahl von Zuschauern nützlich.
5. Gute Bilder auch bei hellem Licht
Der hohe Kontrast, die tiefen Schwärzen und die außergewöhnliche Helligkeit der Plasma-Bildschirme ermöglichen auch bei hellen Umgebungslicht farbscharfe und kontrastreiche Bilder. Deshalb werden diese Geräte häufig auch in öffentlichen Bereichen oder auf Messeständen als Informationsanzeige oder Werbebildschirm eingesetzt.
6. Keine Strahlenbelastung
Anders als Fernsehgeräte mit herkömmlicher Bildröhre emittieren Plasma-Bildschirme bauartig bedingt keinerlei Elektronen- oder Röntgenstrahlen in Richtung des Betrachters. In den einzelnen Pixelzellen wird durch Ionisierung des eingeschlossenen Gases durch Entladungen unsichtbares Licht im VUV- Bereich erzeugt, das die am Boden und in den Seitenwänden der Bildzelle aufgebrachten Leuchtstoffe zur Aussendung von sichtbarem Licht in unterschiedlichen Farben anregt.
7. Großer, flacher Bildschirm
Schon die allerersten - und noch sehr teuren - Plasma-TVs haben zwei Wünsche vieler Konsumenten erfüllt: den nach einem Bildschirm in Breitformat mit möglichst großer Diagonale und den nach einer möglichst geringen Gehäusetiefe.
Denn „groß+ flach“ ist die klassische Domäne der Plasma-TVs. Die Bildschirmgrößen beginnen normalerweise bei 37 Zoll; 42- Zoll- Geräte (106cm) haben sich als ideal für normale Wohnzimmer erwiesen. Wer mehr Platz (und Geld) und den nötigen Betrachtungsabstand hat, wird sich auch für 50-, 55- oder gar 63- Zoll- Displays interessieren. Bei allen Formaten zeichnen sich Plasma-TVs durch eine beispielhaft geringe Gehäusetiefe aus.



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